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Über Kunsttischlerei & Arabesquen

Wieso sollten handgemachte Möbel eigentlich besser sein? Der heutige Trend, Möbel in Großeinrichtungshäusern zu kaufen, ist nicht zu übersehen. Die Tatsache, dass ihre Preisen unschlagbar sind, stimmt auch. Noch dazu hat sich in den letzten Jahren das Sortiment deutlich verbessert und es macht Sinn, dass handgefertigte Möbel aus Fernost in guter Teakholz-Ausführung auch in den europäischen Wohn- und Schlafzimmern ihren Platz finden. Dafür muss man meistens nicht Mal sehr tief in die Brieftasche greifen. Andererseits, ist es nicht seltsam, wenn man Freunde besucht und plötzlich sein Wohnzimmer-Möbelset wieder sieht? Als hätte man ein Déjà-vu?! Es stimmt, ich kann diese billigen Bauholz und Spanplatten nicht so günstig kaufen, weil ich eben kein billiges Bauholz und keine billige Spannplatten verwende. Bei mir wird sich auch kein billiges Material hinter einem wunderschönen Furnier verstecken. Und wenn ich mein qualitatives Holz bestelle, bestelle ich immer nur die genauen Maße die für dieses bestimmte Möbelstück gebraucht werden. Daher sind leider bei mir die Materialienkosten höher. Die Beschläge (Griffe und Vollauszüge), die ich verwende, sind auch sehr sorgfältig und verantwortungsvoll von mir ausgewählt und von bester Qualität und Dauerhaftigkeit. Der Kunde weiß immer genau was er will, kann es aber manchmal nicht genau ausdrücken. Dafür bin ich da! Zusammen zeichnen wir dann die Entwürfe und ich helfe mit meinen Materialkenntnissen und meiner Erfahrung, seine Vision zu verwirklichen. Bei mir gibt es keine Grenzen der Kreativität oder Möglichkeiten. Hinter meinen geschnitzten Fassaden versteckt sich immer eine sehr aufwendige Funktionalität. Ich versuche immer ganz gezielt nach den individuellen Bedürfnissen des Kunden zu bauen und vermeide damit Generalisierung und Standardisierung, ein leider unvermeidlicher Makel bei industriell hergestellten Möbeln. Ich schaffe Kunstmöbel für Leute die etwas Besonderes in ihrem Haus wollen, etwas, dass nur sie besitzen. Ein Möbelstück, das genau ihren Vorstellungen, Wünschen, Bedürfnissen und Träumen entspricht. Ein Objekt, das vollkommen an seinen Platz passt und damit einen bestimmten Stil und Status reflektiert. Mit meiner Kunst versuche ich dem Kunden das Gefühl zu geben, er würde mit einem maßgeschneiderten Anzug angezogen sein; ein bequemes Gefühl, ein vertrautes Gefühl. Das lebendige Material... Dank seiner natürlichen Farbe und seiner kontinuierlichen Veränderung ist Holz einer der schönsten, kostbarsten und elegantesten Rohstoffe. Man kann seine Maserung wertschätzen, da das Holz atmet und lebt und da es sich mit dem Vergehen der Zeit verschönert. Holz ist in aller Welt geschätzt und wird mit unzähligen Adjektiven gepriesen: warm, natürlich, schön, elegant, gemütlich, behaglich, gesund, sauber, lebendig... Mein Holz ist mit größter Sorgfalt ausgewählt und erstklassig. Das ausgesuchte Holz wird, bevor es bearbeitet wird, auf natürliche Weise getrocknet. Ich benutze keine industriell hergestellten Leimholzplatten, sondern vom Stamm geschnittene Bohlen. Nur so kann ich für jedes Bauteil eine gezielte Holzauswahl treffen. Das ist nicht nur für fachgerechte Konstruktionen sinnvoll, sondern auch in optischer Hinsicht interessant, weil ich dadurch dekorative Wirkungen und den Unikatcharakter jedes Stückes unterstreiche. In meiner Kunstwerkstatt benutze ich für Möbelbau die besten und dauerhaftesten Hölzer, wie das Europäische Nussholz, Sippo (ein wunderschöner europäischer Mahagoni-Ersatz, da man das echte Mahagoniholz aus den Regenwäldern für eine Weile nicht mehr benutzen darf) und Kirschholz.Die Entstehung; eine lange, aber wunderschöne Geschichte... Da ich nur auf Bestellung arbeite und keine fertigen Möbel zum Verkauf vorrätig habe, braucht ein Möbelstück vom Bestellungsdatum bis zum Liefertermin mindestens sechs Monate. Alles ist eine Sonderanfertigung und jedes Stück ist genau nach der Vorstellung des Kunden geplant und angefertigt. Alle Holzarbeiten sind Handarbeit und auch per Hand bemalt.Für jedes Möbelstück fertige ich nur dafür bestimmte Muster, die ich nicht zwei Mal verwenden kann, auf Grund den verschiedenen Maße. Jedes Möbelstück ist ein Unikat und ein Prototyp, daher braucht jedes Stück mindestens drei Montagen bis zur Lasierung. Bis zum ersten Lasiergang wird jedes Teil des Möbelstücks separat in acht Gängen geschliffen. Drei bis vier Gänge Lasur folgen dann, um den gewünschten Farbton und Glanz zu erreichen und zwischen jedem Lasurgang wird noch vier bis sechs Mal fein poliert. Die klaren und ungeschnitzten Flächen werden dann fast so glatt wie Glas. Ich benutze nur edles Vollholz: Kirsche, Sippo (Europäische Mahagoni) und Europäische Walnuss und kein Furnier. An wenigen, unsichtbaren Verstärkungsstellen aber, wenn ich es für nötig halte, verwende ich volles Buchenholz, Sperrholz oder Multiplex. Zur Oberflächenbehandlung und für das Finish verwende ich auf Wunsch entweder nur Firnisöl (Leinenöl), damit das Holz seine natürliche Farbe behält, oder Acryllasur, ausschließlich in der Farben Mahagoni-Braun, oder Schwarz, mit natürlichem Bienenwachs poliert. Auf diese Weise wird die Holzmaserung immer sichtbar. Alle meine Möbelstücke sind für Innen- wie für Außenräume geeignet, Wasser- und witterungsfest und umweltfreundlich.Und am Ende, geht es darum... Seit Anbeginn der Zivilisation haben die Menschen ihre Waffen, Kleider, Kochutensilien und später auch die Möbelstücke mit Ornamenten geschmückt. Die Ornamentierung der Alltagsgegenstände war den Menschen immer sehr wichtig, weil sie so Individualität erreicht haben. Der Mensch brauchte immer das Gefühl, dass er etwas Besonderes ist und etwas Besonderes besitzt, auch wenn er in der frühen Steinzeit lebte und alle Gegenstände dem gesamten Stamm gehörten. Später wurde all das noch bedeutungsvoller. Ich ornamentiere meine Möbel mit Arabesquen. Diesen Begriff haben die Franzosen erfunden als sie den Ornamenten aus Marokko einen allgemeinen Namen geben wollten. Die Arabesquen entwickelten sich eigentlich aus dem hellenistisch-römischen Ornament. Die Moslems haben diese Verzierungsform im 7. Jahrhundert entwickelt, aus demselben Grund wie beim jüdischen Glauben, weil es verboten war, Darstellung von Lebewesen auf Bildern oder Statuen zu verewigen. Im 16. Jahrhundert kam die Arabesque mit der maurischen Kunst über Spanien nach Europa und wurde dort zu der klaren Form der Maureske umgebildet. Besonders eindrucksvolle Arabesquen befinden sich in vielen Säälen des Alhambra Palastes in Granada, den ich gerne manchmal als Inspirationsobjekt benutze. In der Modernen Kunst, findet man die Arabesque sehr oft im Jugendstil, als Verzierungsmotiv bei Möbeln, sowie als wichtiges Ornamentierungselement der Malerei, wie zum Beispiel bei Henri Matisse.Die Kunst der Arabesquen teilt sich in zwei Arten auf. Die Erste Art basiert auf den Prinzipien, die die Welt regieren: Grundelemente, Schönheit und Struktur aller Gegenstände, die uns umgeben. Jedes sich wiederholende geometrische Element hat eine eingebaute Symbolik, die zu ihr gehört. Zum Beispiel: Das Quadrat mit seiner Gleichseitigkeit symbolisiert die zu gleichen Teilen wichtigen Elementen der Natur: Erde, Luft, Feuer und Wasser. Fehlt eines dieser Elemente, würde die physische Welt, symbolisiert mit einem Kreis der das Quadrat in sich inkludiert, kollabieren und aufhören zu existieren. Die zweite Arabesquen-Art basiert auf der fließenden Natur, die in Pflanzen existiert. Diese Art ruft die weibliche Seite, die das Leben schenkt, hervor. In meinem Unterbewusstsein hat sich die rumänische Architektur, mit ihren ottomanischen Einflüssen, und die Architektur Jerusalems, mit ihren maurischen und tausendjährigen israelitischen Einflüssen, zu einer Einheit vermischt. Da ich schon seit zwanzig Jahren in Wien lebe, spielt auch meine Liebe zum Jugendstil eine wichtige Rolle in meinem Möbeldesign. Ich versuche immer den alten Stil mit der neuen Funktionalität zu kombinieren und bis heute habe ich das mit Erfolg geschafft. Vollauszüge bei Schubladen, oder drehende Fächer, verstecken sie sich hinter geschnitzten Fassaden. Ein Flachbrettscanner oder ein Dia-Leuchttisch kann einen sehr bequemen Platz auf eine ausziehbare Platte finden.Aber wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

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